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"Dabei sein" - "Dazu gehören" - "Zusammen leben"

 

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oder ganz einfach:
"mittendrin". Für viele selbstverständlich, für jeden eine alltägliche Erfahrung! Wirklich für jeden?

 

Wo wir uns wohl fühlen, wo wir zuhause sind, da sind die Menschen, die wir mögen und brauchen. Das sind unsere Familie, Nachbarn, Bekannte und Freunde, die so etwas wie Geborgenheit und Heimatgefühl in Suderwich/Essel entstehen lassen. Hat aber jeder und jede wirklich so eine Umgebung?
Wie geht es den Menschen hier, die diese guten Beziehungen nicht (mehr) haben? Auch bei uns geraten Menschen mehr oder weniger unbemerkt in konkrete Nöte.
Bei dem einen wird das Alter zum Hindernis, bei jemand anderem ist es der Verlust des Lebenspartners. Arbeitslosigkeit, Krankheit oder familiäre Ereignisse machen Menschen oft einsam und beziehungslos.
Für viele Belange des täglichen Lebens gibt es professionelle Hilfsangebote, die ihren wichtigen Platz in unserem "Sozialen Netz" haben.
Doch es bleibt eine große Zahl von Anfragen hilfsbedürftiger Menschen unbeantwortet, weil die kleinen alltäglichen Nöte zu unbedeutend erscheinen oder sich kommerziell "nicht rechnen":

Nur einige alltägliche Beispiele:
 

  • jemand sucht “nur für ein Plauderstündchen” einen Gesprächspartner
  • ein kranker Mensch möchte einfach die Tageszeitung vorgelesen bekommen
  • ein Kind braucht wegen der Krankheit der Mutter ein paar Tage jemanden zur Hausaufgabenbetreuung
  • das Ausfüllen eines Formulars verhindert für alte Menschen oft eine berechtigte Forderung
  • “Oma und Opa auf Zeit” könnte in jungen Familien manche Kriese entschärfen
  • ein Einkauf, ein Telefonat bei einer Behörde, das Auswechseln einer Glühbirne uvm. könne die konkrete kleine Notlage beseitigen

 

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Deswegen gibt es seit einigen Monaten in Suderwich den Arbeitskreis "mittendrin". Wir versuchen mit einem lokalen caritativen Netzwerk diese "kleinen" Alltagsnöte zu lindern.
Durch die aktive Mithilfe engagierter Bürgerinnen und Bürger, die zuhören, Zeit teilen, Leben mitteilen, kooperieren, Partei nehmen für die Schwachen, geben wir anderen Menschen wieder das Gefühl "mittendrin" zu sein. Wir wollen Teil einer weltoffenen Gemeinde sein, deren aktive Mitglieder die wachsende Beziehungslosigkeit zur Kirche überbrücken. Indem wir Christen des Stadtteils uns mit den Sorgen der Menschen hier identifizieren, machen wir "Kirche" im ursprünglichen Sinn lebendig.
Wenn Sie nun, liebe Neubürger, auf irgendeine Weise unsere Hilfe wünschen oder sich selbst für eine Mitarbeit interessieren, melden Sie sich bei uns.

Vieles können Sie über das hier vorgestellte Caritas - Netzwerk "mittendrin" in unseren Pfarrbüros und bei den Mitarbeitern der Kirchen St.Barbara, St. Johannes, Heilig Geist erfahren.
Der kürzeste Draht aber ist für alle Interessierten unser Telefon für die kleinen Hilfen.


Wählen Sie einfach die Suderwicher Telefonnummer - 8 30 10

 

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