EINFACH HIN (und zurück)

Am Sonntag (05.07.) war es endlich soweit; nach einem schönen Reisesegen von Torsten Ferge ging es für 13 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren und 4 Betreuer auf in das versprochenen Abenteuer. Auf dem Programm standen in der ersten Woche eine Kanuwanderung entlang der Schlucht des Gorges du Tarn und in der zweiten Wochen eine Woche Strandurlaub am Mittelmeer.

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Nach einer langen Busreise über Nacht waren wir um ca. 11 Uhr morgens in Südfrankreich angekommen. Begrüßt wurden wir von einem strahlend blauen Himmel und Temperaturen zwischen 35°C und 40°C. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann ab in den Fluss zum Abkühlen. Im Laufe des Tages haben wir dann unser Equipment für die erste Woche erhalten. Zu zweit hatten wir ein Kanu und zwei Paddel, ein Zelt und zwei (wasserdichte) Transporttonnen für unser Gepäck, einen Spirituskocher und zwei Töpfe. Nach einer kurzen Einweisung haben wir uns dann mit unserem noch unbekannten Transportobjekt vertraut gemacht und getestet was man damit alles so machen kann.

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In den nächsten Tagen hatten wir eigentlich immer die gleiche Tagesstruktur. Der Tag begann morgens mit einem typisch französischen Frühstück (Baguette, Nutella, Marmelade und Honig), danach wurden alle Zelte abgebaut, alles in den wasserdichten Tonnen (und dem Begleitfahrzeug) verstaut, dann wurden die Kanus zu Wasser getragen, befüllt und es konnte losgehen. Pro Tag haben wir zwischen 10 km und 14,5 km hinter uns gelassen. Am neuen Zielort angekommen, dann das Ganze nur umgekehrt. Als erstes die Kanus entladen und an Land bringen, unsere kleine Zeltstadt aufbauen und die Isomatten und Schlafsäcke vorbereiten. Nach Lust und Appetit wurden dann in Kleingruppen leckeren Fertiggerichte zubereitet und genossen. Die Abende standen dann ganz unter dem Motto: Entspannung.

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Doch nun genug von der Tagesstruktur, das Spannende und Schöne ist die Natur und das Kanufahren. Neben ein paar ruhigeren Streckenabschnitten gab es auch die ein oder andere Stromschnelle und eine Kanurutsche zu meistern. Dabei kam es natürlich zu einigen Fahrfehlern, die dazu führten das sich die Kanus in der Strömung drehten oder sogar kenterten. Am Ende haben es aber alle heile die insgesamt 63 km lange Strecke den Gorges du Tarn hinab geschafft.

Für die erste Woche sollen nun auch noch ein paar Bilder sprechen!

Am Sonntagmittag (12.07.) begann dann die Erholungsphase. Mit dem Bus ging es die letzten Kilometer hinunter bis zu Mittelmeer. Auf dem ***Campingplatz La Tamarissière in der Stadt Agde haben wir große geräumige Zelte bezogen. Neben einem gut ausgestatteten Küchenzelt gab es auch endlich wieder Sitzgelegenheiten und Tische für alle.

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Die Tage wurden sehr entspannt angegangen. Wenn wir es vor Hitze nicht mehr im Zelt aushielten, sind wir so langsam aufgestanden und haben uns ums Frühstück gekümmert. Nachdem gemeinsam gespült und aufgeräumt wurde, stand die Zeit zur freien Verfügung. Abends wurde dann wieder gemeinsam gekocht, gegessen und aufgeräumt. Auch die Abende wurden offen gestaltet.

Durch ein kleines Tor direkt bei uns am Camp, waren es nur 100 m bis zum Strand. Aufgrund der über die ganze Freizeit relativ konstanten Temperaturen zwischen 35° und 40°C waren dies -fast- die einzigen Meter die freiwillig zurückgelegt wurden. Man könnte auch sagen „Summerfeeling pur“!

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Das Highlight der zweiten Woche war sicherlich der Ausflug in den Aquapark, den wir mit Hilfe der Stiftung Liebfrauen realisieren konnten. Auf insgesamt 14 Rutschen und Wasserattraktionen wurde jedem was geboten. Auch hier sagen Bilder mehr als Worte und es bleibt nur noch eins zu sagen:

Liebe Stiftung Liebfrauen,

Herzlichen Dank für eure Unterstützung, ohne die dieser Ausflug nicht möglich gewesen wäre!

Für die Frankreichfreizeit

Matthias Mühlenbrock

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